TSV Rudelzhausen

RIESENANDRANG AUF DEM VOLKSFEST

Bericht aus dem Freisinger Tagblatt vom 14.05.2013

Vier mal voll

Rudelzhausen – „Es war heuer ein durchwegs friedliches Volksfest“, resümierte Wieland Scheer, Vorsitzender des TSV Rudclzhauscn. Am Vatertag herrschte bestes Volksfestwetter, so dass alle trockenen Fußes ins Zelt und wie¬der nach Hause gelangten. Freitag, Samstag und auch Sonntag jedoch ließ Petrus – wie bei dieser Veranstaltung eigentlich üblich – immer wieder die Schleusen öffnen.

Die Auswahl der Musikkapellen erwies sich als gelungen. Mit der musikalischen Rückkehr zur traditionellen Bierzeltmusik und einem (bedingten) Verzicht auf große Showbands konnten die Veranstalter jedenfalls allabendlich großen Andrang verzeichnen. Ob es nun am Donnerstag die Holledauer Hopfareiss.er waren, oder am Samstag Helmut Schranner und seine Holledauer Musikanten aufspielten – das Zelt war voll. Aber auch die Showband Die Rottaler am Freitagabend und die Band Mia san mia am Sonntag begeisterten das Publikum.

Auf die Mamas: Die Damen stießen auf den Muttertag an – und freuten sich über die Lebkuchen-Herzen. FOTO FEIND

Die größte Überraschung gab es jedoch am Sonntagmittag. Anlässlich des Muttertags erhielt jede Frau im Festzelt von den Organisatoren ein kleines Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Danke“ umgehängt. Vorsitzender Wieland Scheer sowie die Abteilungsleiter Bernd Todtenbier (Taekvvondo) und Michael Ewerling (Tennis) gingen selbst durch die Reihen und versuchten, alle Herzen an die Frau zu bringen. Als dann doch noch einige übrig waren, wurden auch die Helferinnen im Kaffeezelt bedacht.

Als „durchwachsen“ bezeichneten die Schausteller das Festgeschäft. „Der Veranstalter kann das Wetter eben nicht machen“, meinte zum Beispiel Emil Nolli, der Inhaber der Schiffschaukel. Auf jeden Fall war der TSV-Vorstand sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festes,Sonntag ist uns sogar das Essen schon fast knapp geworden“, meinte der für die Kasse zuständige Peter Geier. Trotzdem wurden alle satt, und nun heißt es wieder ein Jahr warten – bis zum nächsten Vatertag. HERBERT FEIND