TSV Rudelzhausen

Auszeichnung für jungen und „geschliffenen“ Sportler

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom 18. Mai 2010

Taekwondo-Aktiver Stefan Brummer für Erfolg geehrt

Von Christine Hainzinger

Mainburg. Nicht zum ersten Mal konnte Stefan Brummer im Rathaus eine Ehrung für seine sportlichen Erfolge entgegennehmen. Nachdem der 22-jährige Mainburger seit Jahren Top-Leistungen im Taekwiondo bringt, wurde er nun von Bürgermeister Josef Reiset ausgezeichnet.
Seit 14 Jahren macht Brummer Taekwondo, vor 12 Jahren hat er sich dem TSV Rudelzhausen angeschlossen. Vor kurzem absolvierte er als Bester die Prüfungen zum 4. DAN (Meistergrad der Schwarzgurte) der Bayerischen Taekwondo-Union. Damit hat der junge Mainburger für den größten Erfolg in der Geschichte der Rudelzhausener Taekwondoka gesorgt. Darüber hinaus engagiert er sich im Verein als Nachwuchstrainer und ist als Kampfrichter im Einsatz.
Deshalb sind die TSV-ler um Abteilungsleiter Bernd Todtenbier stolz auf ihren erfolgreichen Sportler und begleiteten ihn auch zur Ehrung ins Rathaus. Dort zeigte Brummer dem Bürgermeister ein Video, um ihm einen Eindruck von der technisch anspruchsvollen Sportart zu geben. Reiser war beeindruckt von der millimetergenauen Fußarbeit, die Stefan Brummer in mehreren Disziplinen des Taekwondo bei der DAN-Prüfung zeigte. Eine monatelange Vorbereitung und intensives Training führten schließlich zum Erfolg.
Bei seiner letzten Ehrung im Rathaus wurde der Sportler vom damaligen Bürgermeister Sepp Egger als „Rohdiamant“ gelobt. Daran knüpfte nun Reiser an und meinte, Brummer sei mittlerweile ,;geschliffen“ und werde „jetzt noch poliert“. Dazu kam das Versprechen, den 22-Jährigen, der von Beruf Metallbauer ist, für die nächste Kreissportlerehrung vorzuschlagen. Und in vier Jahren, wenn Brummer die Prüfung zum 5. DAN absolvieren kann, will Reiser ihn wieder empfangen.

Bürgermeister Josef Reiser gratulierte dem erfolgreichen Sportler Stefan Brummer (rechts), mit dem sich seine 
Mannschaftskameraden Josef Zellner, Abteilungsleiter Bernd Todtenbier und Michael Plenagl freuten.      Foto: Hainzinger