TSV Rudelzhausen

Taekwondoka bestätigen ihren Abteilungsleiter: Kraftsportler haben Vertrauen zu Todtenbier

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom  27. März 2006

Rückblick auf ein sportlich und gesellschaftlich erfolgreiches Jahr – Einige neue Gesichter

Au/Rudelzhausen (voh). Eine rundum funktionierende und finanziell unabhängige Abteilung im Ge­samtverein nannte Bernd Todtenbierdie Taekwondoka des TSV Rudelzhausen – und so präsentierten sich die Kraftsportler am Freitagabend auch bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Spitzer in Osterwaal. Rückblick hielt man dabei auf ein ereignisreiches Jahr mit dem 30 -jäh­rigen Gründungsfest und zahlreichen sportlichen Erfolgen. Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft wurden mit der Wiederwahl des Abteilungschefs gestellt.

Wie die gesamte Versammlung wa­ren auch die fälligen Neuwahlen gut vorbereitet und verliefen reibungslos, obwohl etliche Posten neu zu beset­zen waren. Denn zweiter Abteilungsleiter Rainer Kellerer, Schatzmeisterin Brigitte Forster und Sozialreferentin stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl.

Mit dieser Führungsmannschaft um Bernd Todtenbier (mitte) will die Taekwondo-Abteilung des TSV auch künftig auf Erfolgskurs bleiben. Foto: Vohburger

Anders der Boss der Taekwondo­Abteilung, Bernd Todtenbier . Nach erfolgreicher zweijähriger Amtszeit kandidierte er erneut und erhielt einen eindeutigen Vertrauensbeweis ( 27 Ja-Stimmen, eine Enthaltung). Die gleiche Geschlossenheit wurde bei der Wahl der weiteren Vorstandschaft gezeigt. Neuer Vize ist nun Jonas Hönnebeck, die Finanzen verwaltet künftig Andrea Schnober, Hubert König bleibt Schriftführer und Pressewart. Jugendreferent ist wiederum Michael Plenagl, Stefan Prummer kümmert sich um die Kinder, Sepp Schuster um Soziales. Vakant blieb allein das Amt des Turnier- und Lehrgangsreferenten, doch soll dieses Amt intern besetzt werden. TSV-Vize Rauscher war erster Gratulant und war dankbar dafür, dass er als Wahlleiter ein leichtes Amt hatte.

Überaus positiv fiel zuvor der Tä­tigkeitsbericht von Bernd Todtenbier aus. Er verwies darauf, dass trotz großer Disziplin nicht geringer kör­perlicher Anstrengung Kinder und Jugendliche gerne zum Training kommen und dies auch anerkannt werde, wofür er besonders die Trainer lobte. Ebenfalls ein Kompliment hatte er für die erfolgreichen Wett­kämpfer parat. Vier Träger des dritten Dan habe die Abteilung jetzt, mit Ewald Ostermeier zudem einen Bundeskampfrichter, mit Stefan Brummer einen Übungsleiter F und mit Rainer Kellerer einen offiziellen Taekwondo-Lehrer. Fachübungslei­ter in Prävention dürfen sich Joe und Sieglinde Zellner nennen. 

Und dann sind da mit Stefan Brummer und Susanne Eder noch zwei Bayerische Meister weitere Ak­teure bzw. Teams (Poomse) des TSV erreichten bei diversen Turnieren ebenso Spitzenplatzierungen. Der Abteilungsleiter verwies ferner auf drei  Gürtelprüfungen bei denen 89 Prüflinge den nächsthöheren Kup schafften, sowie die Teilnahme an Breitensportlehrgängen der BTU. Die Bestenwertung der Kämpfer führt mit großem Vorsprung Stefan Brummer mit 81 ,3 Punkten an.

Nicht unerwähnt ließ Todtenbier natürlich auch das gesellschaftliche Großereignjs von 2005 , die zweigeteilte 30 -Jahrfeier der Abteilung, die jedoch der Selbstdarstellung und dem Zusammenhalt intern absolut förderlich war. Diese Fete hat zwar eine Stange Geld gekostet dennoch verfügt die Abteilung über geordnete Finanzen und ein gutes Polster, was aus Brigitte Forster s letztem Kassenbericht hervorging

Auf ihren Lorbeeren ausruhen wollen sich die Taekwondoka aber nicht Wie Bernd Todtenbier in sei­nem Ausblick anmerkte, läuft derzeit wieder ein Einsteigerkurs. Am kom­menden Samstag wird in der Schulturnhalle ein wettkampforientierter

Breitensportlehrgang durchgeführt. Geplant sind auch wieder Gürtelprüfungen und ein Lehrgang für Selbstverteidigung Außerdem sollen elek­tronische Kampfwesten angeschafft werden.