TSV Rudelzhausen

Vom 10. bis 13.April für Kinder und Jugendliche von acht bis 15 Jahren: Mit Martin-Max-Camp in die Osterferien

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom  25. März 2006

Längst ausgebucht – Im August gibt’s eine weite Gelegenheit – Erneut Benefizspiel

Vom 10. bis 13. April verwandelt das Martin-Max-Camp das Vereinsgelände des TSV Rudelzhausen in ein Trainingslager für Acht- bis 15-Jährige, die Spaß haben wenn das Leder rollt. Erwähnenswert ist vor allem, dass Martin Max mit seinem Team aus Daniel Hoffmann als Torwarttrainer und Mike Silvya, Jugendträiner beim TSV 1860 München, höchstpersönlich die Trainingseinheiten leitet.

Dabei legt der ehemalige Bundesliga-Profi Wert darauf, dass es sich von anderen Camps, die derzeit aus dem Boden schießen, wesentlich unterscheidet: Wer könnte die Tipps und -Tricks aus der 15-jährigen Bundesligakarriere besser vermitteln als das Original selbst? In acht Trainingseinheiten an vier Tagen werden Torschüsse, Ballannahme, Passspiel, Torwarttraining und vieles mehr geübt. Selbstverständlich mit dem Schwerpunkt, dass außer dem Ball vor allem Freude und Begeisterung im Spiel ist.

Entsprechend groß ist das Interesse: Bis auf den letzten Platz ist das Camp ausgebucht und deshalb gibt es für alle vom 7. bis 11. August eine zweite Gelegenheit dabei zu sein. Anmelden kann man sich jetzt unter www.martin-max-camp.de oder direkt im Küchenstudio Münsterer in Kreuth.

Zahlreicher fleißiger Hände bedarf es, um ein Fußballcamp wie das in Rudelzhausen auf die Beine zu stellen. Die Initiatoren Wolfgang Leuschner und Markus Münsterer freuten sich zusammen mit Ex-Fußballprofi Martin Max über
solch große Unterstützung.

Daneben haben die Initiatoren ein beachtliches Programm zusammengestellt. Täglich zwischen Mittagessen und Nachmittagstraining führen Ausflüge ins Hallertauer Umland zu einheimischen Betrieben und Institutionen. Gleich am ersten Tag wird der Natursteinbetrieb Senger in Kreuth erkundet. Allerhand zu erfahren gibt es über Steine wie Granit und Schiefer, von Alter und Herkunft bis zur kunstgerechten Bearbeitung, die im Anschluss jeder selbst ausprobieren darf.

Ohne Hopfen kein Bier – doch wie man die aromatische Gewürzpflanze, auch „Grünes Gold“ genannt, anbaut, oder wie die typischen Inhaltsstoffe des Hopfens riechen und weshalb nur weibliche Pflanzen verwendet werden, das Thema beschäftigt die Camp-Teilnehmer am Dienstagnachmittag. Jakob Münsterer vom Hopfenforschungsinstitut in Hüll gibt vor Ort spannende Einblicke in die Geheimnisse des Hopfens von der Forschung bis zur Ernte.

Action ist angesagt am nächsten Nachmittag in Au. Christian Siegel von der Feuerwehr Au gestaltet die Exkursion und wird dafür nicht nur mit theoretischem Wissen aufwarten. Wer schon immer einmal in die Rolle des Feuerwehrhauptmanns schlüpfen wollte, hat hierzu die Gelegenheit.

Den Abschluss bildet der Donnerstagnachmittag mit einer gemeinsamen Sitzung. Auf einer Leinwand werden die besten Spielszenen aus 15 Jahren Bundesligazeit vorgeführt und anschaulich erklärt.

Zum Ablauf: Alle Campteilnehmer sollten sich am Montag, 10. April, um 9 Uhr, an den folgenden Tagen um 9.30 Uhr, am Fußballplatz in Rudelzhausen einfinden. Ende des Trainings ist jeweils um 17 Uhr. Parkmöglichkeiten gibt es auf der Volksfestwiese.

So viel steht fest, ein Programm wie dieses gelingt nur mit Einsatz und Unterstützung vieler. Zum Glück ist Florian Huber von der Weinstube in Hebrontshausen täglich mit sportlergerechtem und energiereichem Mittagessen zur Steile. Das Durstlöschen übernimmt der Getränkefachhandel Dieter Hagl aus Iglsdorf. Christl und Werner Rauscher stellen das Vereinsheim in Rudelzhausen als Basislager zur Verfügung. Hans Ruhland, Edmund Hohmann und Josef Schauer vom TSV Rudelzhausen/Tegernbach kümmern sich um Platz und Gerätschaften, und für die erforderliche Mobilität bei den Besichtigungsfahrten sorgt das Omnibusunternehmen Grüner.

Nicht zu vergessen Wolfgang Leuschner vom Küchenstudio Münsterer, bei dem alle Fäden rund um das Martin-Max-Camp zusammenlaufen. Während des Benefizspiels im Vorjahr hatten die beiden Freundschaft geschlossen und Pläne geschmiedet: Zur Freude aller Fußballbegeisterter und Beteiligter wird es in diesem Jahr. am 26. Mai in Rudelzhausen erneut ein Benefizspiel geben. Martin Max stellt eine starke Mannschaft aus bekannten Ex-Bundesligaprofis von Hansa Rostock, FC Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und TSV 1860 München sowie FC Bayern München zusammen, die gegen eine schlagkräftige Wettberg-Holledau­Auswahl antreten wird.

Die gesamten Spendeneinnahmen gehen in diesem Jahr an das Kinderkrankenhaus „St. Marien“ in Landshut, für dessen Förderverein die Schirmherrschaft der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog übernommen hat.