TSV Rudelzhausen

Guter Unterbau für die Zukunft

Bericht aus dem Freisinger Tagblatt vom  12. Oktober 2005

Positive Bilanz beim TSV Rudelzhausen/Tegernbach

Rudelzhausen (hf) – Wenn auch die Fußballabteilung nicht gerade das Aushängeschild des Vereins ist, so waren bei der Jahreshauptversammlung des TSV Rudelzhausen/Tegernbach doch (fast) alle zufrieden mit den Leistungen in den einzelnen Abteilungen. Im Fußball konnte Abteilungsleiter Edmund Hohmann gerade auf die A-Jugend verweisen, die in der letzten Saison die Meisterschaft in ihrer Klasse geschafft hatte. Die Erste Mannschaft hatte den Abstieg nur mit knapper Not vermeiden können, und selbst in den unteren Jugendklassen belegte der Verein nur hintere Plätze. Für die laufende Saison stellte Hohmann die Prognose, „wenn alle dabei bleiben, wird der Fußball in Rudelzhausen auch wieder andere Zeiten erleben“. Dass der erste Sieg erst im achten Spiel errungen wurde, führte er darauf zurück, dass die Abteilung neun Abgänge aus der Ersten zu verkraften hatte. Außerdem seien von drei Neuzugängen zwei seit dem dritten Spieltag verletzt. „Das Training unter Hans Ruhland ist zwar hart, aber wir stehen das durch“, so der Abteilungsleiter. Der Kassenbericht von Schatzmeister Peter Geier zeigte auf, dass der Verein im letzten Jahr rund 1200 Euro mehr ausgegeben als eingenommen hatte. Dennoch gebe es positive Aussichten, da sämtliche Darlehen nun endgültig getilgt seien. Mit einem Mitgliederstand von 618 kann sich der TSV auch durchaus sehen lassen. Immerhin sind davon 221 unter 18 Jahre und laut Peter Geier „ein guter Unterbau“ für den Verein. Außerdem konnte man 24 neue Mitglieder dazu gewinnen. 

Bedingt erfolgreich zeigte sich auch die Tennisabteilung. So berichtete Evi Lewandowski, dass zwar die Herren 40 ihr „Meisterstück“ geliefert hatten, ansonsten jedoch auch nur mäßige Erfolge zu verzeichnen waren. Das von der Abteilung angebotene Schnuppertraining sei jedoch sehr gut angekommen und alle, die daran teilgenommen hatten, seien dem Verein beigetreten. 

Den positivsten Bericht präsentierte stellvertretender Taekwondo-Abteilungsleiter Rainer Kellerer. Die Kampfsportler zeigten auf nationaler und internationaler Ebene ihre Stärke und schnitt in jeder Hinsicht gut ab. Wenn auch Jonas Hönnebeck aus privaten Gründen nicht mehran den großen Kämpfen teilnehmen kann, so leistet er doch zusammen mit Gründungsmitglied Joe Zellner exzellente Aufbauarbeit. Bestes „Pferd im Stall“ bei den Poomse-Wettbewerben ist nach wie vor Stefan Brummer, der mit einem Bayerischen Meistertitel in der Gruppe Jugend A männlich aufhorchen ließ.