TSV Rudelzhausen

Festbier mit 5,7 Prozent Alkohol

Schlossbrauerei Au braut Festbier für das Volksfest Rudelzhausen


Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom 15.04.2024

Die Herren über das Rudelzhausener Festbier, hier bei der Bierprobe (v.l.): Stefan Ebensberger, Andreas Schemm und Lorenz Krumbucher haben ein klassisches Festbier eingebraut. – Wieland Scheer (rechts) zeichnet auch heuer wieder für die Organisation verantwortlich. Fotos: Klaus Kuhn

Festbier mit 5,7 Prozent Alkohol

Schlossbrauerei Au braut Festbier für das Volksfest Rudelzhausen

Rudelzhausen. (kk) Die Bierprobe für das Volksfest Rudelzhausen darf als gelungen gelten. Ausgeschenkt wird ein echtes Festbier mit 5,7 Prozent Alkohol und 13 Prozent Stammwürze, und Braumeister Stefan Ebensberger betonte, dass es das einzige Volksfest sei, für das die Schlossbrauerei Au in der Hallertau noch ein echtes Festbier einbraue.

Der Braumeister wird unterstützt von Andreas Schemm und Lorenz Krumbucher. Zur Bierprobe kamen viele, die sich für das Fest vom 9. bis 12. Mai einsetzen, darunter auch Sebastian Schmelz, der vom ersten Volksfest an aktiv dabei ist, immer wieder in der Rolle als der Mann am Fischgrill.

Überhaupt lässt sich an diesem Fischgrillstand die Entwicklung des Volksfestes gut ablesen: Waren es zunächst vielleicht 200 Kilo Fisch, wie er erzählte, waren es zuletzt 400, also glatt eine Verdoppelung. Dabei ist der Bierkonsum in der Tendenz rückläufig, wie Vorsitzender Siegfried Grimm am Rand der gemütlichen Runde im Bräustüberl der Brauerei verriet. Was stark zugenommen habe, sei der Konsum an alkoholfreien Bieren. Das ist nun wieder eine Erfahrung, die die Rudelzhausener Veranstalter vom TSV mit den Organisatoren des Hallertauer Bierfestivals in Attenkirchen teilen. Auch dort verzeichnen die Veranstalter einen Trend zu alkoholfreien Bieren. Insgesamt ist die Menge an ausgeschenkten Getränken gestiegen.

Die Maß Bier kostet 10,40 Euro

Der Vorsitzende dankte vor allem der Bevölkerung, dass sie das Fest dermaßen unterstütze. Gleichwohl habe der Bierpreis angepasst werden müssen und liege jetzt bei 10,40 Euro für die Maß. Damit sei man gegenüber den Volksfesten der Region oder gar der „Wiesn“ noch immer günstig. Man müsse, so der Vorsitzende gegenüber der Redaktion ergänzend, den „familiären Aspekt“ des Festes sehen. Wieland Scheer ist nach wie vor für die Organisation verantwortlich und sprach von einem Volksfest, das ein „Dorfverein“ organisiere. Das sei doch eine feine Sache, die es gelte, beizubehalten, und das gelinge auch nur, wenn „alle über Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich eine hervorragende Arbeit machen“, so Wieland Scheer. Mehr als 150 Freiwillige seien es, die das Fest stemmen würden, wie es seinerzeit von Karl Schapfl ins Leben gerufen worden sei. Sein Engagement für das Fest ist bekannt: Er sorgt jetzt für den Seniorentag, der durch ihn zu etwas Besonderem geworden ist.

Der Ablauf ist der bewährte, der sich auch nicht ändern musste: An Christi Himmelfahrt ist Beginn mit Gottesdienst, Platzkonzert und 11 Uhr Bieranstich. Freitag eben der Seniorentag mit den „Brettl-Spitzen“, Kindernachmittag und abends Party mit „Tetra Pack“, Samstag der Tag der Betriebe, Vereine und Behörden, Sonntag das beliebte Oldtimertreffen und Ausklang mit den Schlossberg-Musikanten.