TSV Rudelzhausen

Finalstimmung im Bierzelt hält bis zur letzten Minute: Spannung im vollen Zelt bis zum letzten Elfer

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom 21. Mai 2012

„Public Viewing“ kommt beim Volksfest an – Auch am Freitag gut gefüllte Reihen

Von Christine Hainzinger
Rudelzhausen. Festhalten an der Maß Bier mussten sich bestimmt mehrere der vielen Bayern-Fans, die am Samstagabend zum Public Viewing ins Volksfestzelt gekommen waren. Zum „Tag der Betriebe“ hatten zunächst Helmut Schranner und seine Holledauer Musikanten aufgespielt, bis vor der Bühne eine große Leinwand zur Liveübertragung des Champions League-Finales aufgebaut würde. Darauf schauten zum Schluss viele enttäuschte Fans fassungslos, als der letzte Elfer nicht den Weg ins Tor fand. Gut voll war das Festzelt auch am Freitagabend, als die Unterhaltungsband „Sigst’as“ aufspielte.

Da hatten vor allem die jüngeren Besucher in den ersten Zeltreihen ihren Spaß auf den Bänken, tanzten ausdauernd zu bekannten Volksfest-Dauerbrennern und zogen einmal sogar auch in Scharen auf die Bühne, um mit der Band zu feiern. Auch auf die hinteren Zeltreihen sprang der Funke am Freitag gut über.

Am Samstag war das Publikum dann durchwegs gemischt. Stark vertreten zum „Tag der Betriebe, Vereine und Behörden“ waren vor allem die Führungskräfte und Mitarbeiter der Raiffeisen, die sich anschließend natürlich auch das Champions League-Finale nicht entgehen ließen. Dazu stellten Schranner und seine Musikanten die Instrumente einstweilen beiseite und nahmen selber an der Leinwand Platz. Bis in die hinteren Reiben war das Zelt gefüllt und die allermeisten Zuschauer blieben auch bis zum letzten Elfmeter. Danach leerte sich das Zelt freilich schnell, die Volksfest-Bar bot noch einen tröstenden Tropfen für die Bayern-Fans nach der bitteren Niederlage.

Bei den vielen vergebenen Chancen der Bayern-Spieler half auch ein Stoßgebet der Fans nichts.

Gestern, am letzten Volksfest-Tag. konnte der Finalkater beim Mittagstisch im Festzelt vertrieben werden, in der Sonne im „Biergarten“ vor dem Zelt oder noch bei einer Ausklang-Maß am Abend, als die Band „mia san mia“ spielte. Unter ihr 37. Volksfest können die TSV-Verantwortlichen „gelungen“ schreiben, vom Wetter über das Programm, die Besucherzahlen und die Bewirtung lief es, wie es sein sollte. Einzig der letzte Elfmeter der Bayern hätte besser sein können.

Auf die Bierbänke zog es am Volksfest-Freitag in den vorderen Reihen viele junge Leute, die mit der Band „Sigst’as“ ihre Gaudi hatten.