TSV Rudelzhausen

Auftakt an Christi Himmelfahrt gelingt: TSV-Volksfest am Vatertag wieder ein Magnet

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom 04. Juni 2011

Volles Zelt zum Start der Biertage – Heute „Nachmittag der kleinen Preise“

Von Christine Hainzinger
Rudelzhausen. Pünktlich verzogen hat sich der Regen, bevor sich am Donnerstagvormittag die ersten Besucher des 36. TSV-Volksfestes auf zum Festzelt machten. Standesgemäß eröffnet wurden dort die Biertage von TSV-Vorsitzendem Werner Rauscher, der mit zwei Schlägen den ersten Banzen Bier anzapfte und sich am Eröffnungstag über ein volles Haus freuen konnte.

Die Vereine der Gemeinde hatten sich nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche in Richtung Festzelt aufgemacht, wo es trotz der unrunden „36″ als Anzahl der bisher gefeierten Volksfeste doch auch einige Jubiläen gab. Zum 35. Mal spielten die Abenstaler Musikanten auf, zum zehnten Mal stand Bürgermeister Konrad Schickaneder zur Ansprache auf der Volksfestbühne und mit Sicherheit feierten auch einige der zahlreichen Volksfesthelfer ein „Dienstjubiläum“.

An die Freiwilligen, die das Volksfest jedes Jahr ermöglichen, ging auch Rauschers Dank bei seiner Ansprache, an deren Beginn der Glückwunsch an alle Väter zum Vatertag stand. „Der TSV hält das Volksfest nicht, um reichster Verein der Gemeinde zu werden. Sondern um mit den Einnahmen der Jugend hier die Möglichkeit zu geben, um Sport zu treiben“, erklärte Rauscher und wies auf 2 000 freiwillig geleistete Arbeitsstunden hin, die von den Helfern rund um das Volksfest aufgebracht werden.

Nach dem Gedenkgottesdienst in der Kirche zogen an Christi Himmelfahrt die Vereine der Gemeinde, vorneweg die Juniorenmannschaften des TSV, ins Festzelt ein.

Gleichzeitig startete Rauscher einen Aufruf vor allem an die jüngeren Mitglieder des Vereins, sich wieder zahlreicher an den Arbeitsdiensten zu beteiligen: „Es wäre schade, wenn in geraumer Zeit das Volksfest nicht mehr stattfinden könnte“.

Am ersten Tag des Bierfestes waren aber viele Helfer, darunter auch Ehrenvorsitzender Lorenz Heigl und einige Ehrenmitglieder des Vereins, wieder mit Fleiß dabei, und nach dem Bieranstich füllten sich auch die Reihen im Zelt rasch. Vor der Bühne nahm die Prominenz Platz – gekommen waren von der Schlossbrauerei Au Baron Michael Beck von Peccoz, Braumeister Stefan Ebensperger und „Adjudant“ Ralf Mussotter, Vize-Hopfenkönigin Michaela Scholz, Bundestagsabgeordenter Franz Obermeier, die Geistlichen Pfarrer Georg Weinzierl und Pater Dariusz, außerdem Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden, Vertreter der Schulen sowie der Banken – und zu erzählen hatten sich alle viel. Währenddessen setzte sich auch draußen die Sonne durch, sodass bei den Fahrgeschäften gut was los war und sich auch Besucher an die Biertisch-Reihen vor dem Festzelt setzten.

Am Abend übernahmen die „Holledauer Hopfareißer“ auf der Bühne das Kommando. Getrübt wurde der erste Festtag dann aber zu späterer Stunde von einer Auseinandersetzung vor dem Zelt (siehe gesonderter Bericht).

Heute steht der Nachmittag im Festzelt unter dem Motto „Kleine Preise“, von 15 bis 17.30 Uhr gibt es die Maß Bier und das halbe Hendl für jeweils für vier Euro. Auch andere Speisen werden vergünstigt angeboten. Ab 18 Uhr übernehmen auf der Bühne dann Helmut Schranner und seine Holledauer Musikanten, zu späterer Stunde werden 50-, 30- und 20-Liter-Fässer Bier verlost.

Zum Ausklang am Sonntag ist ab 10.30 Uhr Festzeltbetrieb mit Frühschoppen und Mittagstisch mit den Schlossberg-Musikanten und zum Finale am Sonntag spielt ab 17 Uhr die Band „Take Off“.