TSV Rudelzhausen

Volksfest in Rudelzhausen

Bericht aus dem Freisinger Tagblatt vom 03. Juni 2011

Mit Pauken, Trompeten und zwei Schlägen

Rudelzhausen – Unter den Klängen der Schloßberg-Musikanten Tegernbach und der Abenstaler Blaskapelle zogen die Festgäste am gestrigen Vatertag „mit Pauken und Trompeten“ ins Bierzelt ein. TSV-Chef Werner Rauscher zapfte dann überaus routiniert den ersten Banzen an: Mit zwei Schlägen trieb er den Wechsel ins Fass, ohne auch nur einen Spritzer Gerstensaft zu vergeuden. Damit war klar: Das 36. Rudelzhausener Volksfest ist eröffnet.

Unter den zahlreichen Gästen konnte Werner Rauscher nicht nur Bürgermeister Konrad Schickaneder, Baron Michael Beck von Peccoz und MdB Franz Obermeier begrüßen, sondern auch die Rathauschefs aus den Nachbarkommunen – Heinrich Kiermeier aus Hörgertshausen, Josef Reiser aus Mainburg, Matthäus Faltermeier aus Elsendorf und Jakob Hartl aus Nandlstadt. Auch Vize-Hopfenkönigin Michaela Scholz war dabei: Im Anschluss an Rauschers Begrüßung sprach auch sie ein Grußwort und dirigierte danach den „Bayerischen Defiliermarsch“. Die Küche zeigte sich heuer am Eröffnungstag ebenfalls von ihrer besten Seite -genauso wie die Bedienungen.

Bis Sonntag gibt es nun jede Menge Spaß und feuchtfröhliche Unterhaltung in der Hallertau – und das bei Preisen, bei denen das Oktoberfest nicht mithalten kann. So gibt es zum Beispiel am Freitag ab 16 Uhr den „Kindernachmittag“ mit ermäßigten Preisen am Autoscooter, der Schiffsschaukel und anderen Vergnügungsständen, bevor am Abend die Show-band „Sigst‘as“ für Stimmung sorgt.

Am Samstag ist von 15 bis 17.30 Uhr „Nachmittag der kleinen Preise“. Da gibt’s die frische Maß schon für vier Euro, genauso wie ein halbes Hendl. Zwei Paar Schweinswürstl kosten 2,50 Euro, und für den Steckerlfisch bezahlt man nur 1,45 Euro pro 100 Gramm. Außerdem ist ab 18 Uhr „Tag der Betriebe“. 

Heute, am Freitagabend, ist außerdem eine Verlosung, bei der als Hauptpreis ein LCD-HD-Fernseher verlost wird. Am morgigen Samstag gibt es dann 50, 30 und 20 Liter Bier zu gewinnen. Übrigens: Wer bei diesem Volksfest etwas zu ief in den Maßkrug geschaut hat, der kann sein Auto getrost stehen lassen. Die Firma „Grüner“ setzt Shuttle-Busse ein, damit kein Führerschein gefährdet ist. HERBERT FEIND