TSV Rudelzhausen

25 Jahre Tennis beim TSV Rudelzhausen

Bericht aus dem Freisinger Tagblatt vom 06. Oktober 2009

Selbst Hochwasser trübt Jubellaune nicht

Erst Weißwurstfrühstück, dann zum Schleiferlturnier auf den Tennisplatz – so beging die Tennisabteilung des TSV Rudelzhausen am vergangenen Samstag ihr 25-jähriges Jubiläum.   

Gaben vor 25 Jahren den Startschuss: Bei der Jubiläumsfeier wurden die Gründungsmitglieder für diese Initiative besonders geehrt. Abteilungsleiterin Evi Lewandowsky (3. v. l.) überreichte die Präsente Werner Rauscher, Robert Missauer, Walter und Heidi Leitner, Gerwald Niedermaier, Nikolaus Hofmann, Helga Niedermaiser, Christine Rauscher sowie Hermann Klement. FOTO: FEIND 

VON HERBERT FEIND
Rudelzhausen – „Wir lassen uns nicht unterkriegen“, so hätte das Motto der Feier lauten können. Schließlich waren die Plätze schon dreimal bei Hochwasser (1991, 1994 und Ende Mai dieses Jahres) von Schlamm übersät. Abteilungsleiterin Evi Lewandowsky erinnerte in ihrem Rückblick an sämtliche Schwierigkeiten, aber auch die Höhepunkte der Sparte.
So berichtete sie über die Gründung, forciert durch die Initiative von Hermann Klement senior, den ersten Abteilungsleiter. Am 10. August 1984 hoben 21 ehrgeizige und tennisbegeisterte Mitglieder unter seiner Leitung die Abteilung aus der Taufe. Zwei Jahre später begann man mit dem Bau zweier eigener Plätze. 1990 übernahm Robert Missauer die Abteilungsleitung, ihm folgten Franz Kaindl, Konrad Bauer und Evi Lewandowsky, die das Ruder auch heute noch fest in der Hand hält.
1995 wurden zwei weitere Plätze angelegt und 2001 die gemütliche Laube errichtet. 
Wie gut der Zusammenhalt ist, das zeigte sich im Mai als die Plätze vollkommen unter Wasser standen, und das kurz nach der Sanierung.. „In nur fünf Tagen mit jeweils zehn bis zwölf Mitgliedern wurden die Plätze in Handarbeit bei insgesamt rund 250 Arbeitsstunden wieder bespielbar gemacht“, freute sich Abteilungschefin Evi Lewandowsky.
Dass auf diese Aussage spontaner Beifall aller folgte, war nur logisch, denn ein solches Engagement – schließlich hatten die Tennisler zuvor unentgeltlich beim Volksfest mitgeholfen – musste entsprechend gewürdigt werden.
Im Anschluss an den Kassenbericht von Karin Wagner, der den Anwesenden erst klar machte, wie viele Ausgaben der Verein zu bewältigen hatte, schritt Lewandowsky zur Ehrung.
Werner Rauscher, Robert Missauer, Walter und Heidi Leitner, Gerwald Niedermaier, Nikolaus Hofmann, Helga Niedermaier, Christine Rauscher und Hermann Klement erhielten Präsente für ihre 25-jährige Treue und vor allem für die Gründung der Abteilung. Erwin Fiesel sowie Heinrich und Therese Heigl waren am Jubiläumsabend verhindert: sie erhalten ihre Geschenke später.