TSV Rudelzhausen

Sonne-Wolken-Mix und ein volles Haus: Auftakt nach Maß für das 31. TSV-Volksfest

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom  27. Mai 2006

Lorenz Heigl zapft mit vier Schlägen an – Heute „Nachmittag der kleinen Preise“

Rudelzhausen (voh). Einen gesunden Durst, viel Hunger und gute Unterhaltung wünschte Hopfenkönigin Verena Kuffer den Besuchern des TSV-Volksfestes, das am Donnerstagniittag eröffnet wurde. Und all das hatten die Gäste, sodass keine Wünsche offen blieben. Weil auch Petrus mitspielte und erst zum Abend hin Regen schickte, erwischte das 31. Volksfest einen Traumstart, Viel geboten war auch am gestrigen Freitag, wobei das FußbalI-Benefizspiel ein Highlight war (siehe gesonderten Bericht).

Ein Sonne-Wolken-Mix erwartete die Gäste beim Standkonzert vor dem Rathaus, nachdem Pater Michael zuvor den Gottesdienst zelebriert hatte. Den Ausmarsch zum Festzeit leitete Ietztmalig Xaver Schleibinger, der sich danach im Festzeit mit dem Marsch „Alte Kameraden“ offiziell verabschiedete.

Einmal mehr war es die Aufgabe von Volksfest-Manager Lorenz Heigl, das erste Fass Auer Festbier anzuzapfen, wofür er vier Schläge benötigte aber keinen Tropfen des edlen Gerstensaftes verschwendete. Rasch kreisten die Maßkrüge und die Prominenz stieß an auf einen erfolgreichen Festverlauf.

Bürgermeister Schickaneder überließ es Dumsky, die Polit-Prominenz in Rudelzhausen willkommen zu heißen. Zugegen waren CSU-Bundestagsabgeordneter Franz Obermeier sowie die Bürgermeister Josef Egger aus Mainburg, Karl Ecker aus Au, Jakob Hartl aus Nandlstadt und Heinrich Kiermaier aus Hörgertshausen. Erfreut war das Gemeindeoberhaupt über das volle Zelt und fragte in die Runde: „Das Bier schmeckt und das Programm ist gut  – was will man mehr?“ Glückwünsche gingen noch an alle Väter zum Vatertag, ehe Schickander den Maßkrug zum „Prosit der Gemütlichkelt“ stemmte.

Den Dirigentenstab schwang nach ihm Verena Kuffer zum Kaiserjäger­Marsch und auch sie prostete ihrem Volk zu, dem sie ferner vergnügte Stunden beim TSV-Volksfest wünschte. Die Bedienungen waren flott, dennoch gab es speziell beim Essen längere Wartezeiten. Grund hierfür war, dass ausgerechnet im größten Rummel ein Grill seinen Geist aufgab. Das Publikum nahm‘s großteils jedoch gelassen. Das Zelt war jedenfalls bis in die Nacht hinein gut gefüllt.

Nicht anders sollte es heute sein, wenn von 15 bis 17.30 Uhr der „Nachmittag der kleinen Preise“ lockt. Ab 18 mir ist Tag der Betriebe, Vereine und Behörden, wozu der „Bayern-Express“ spielt. Am morgigen Sonntag ist ab 10.30 Uhr Frühschoppen, dem sich der Mittagstisch anschließt, den die Tegernbacher Schlossberg-Musikanten umrahmen. Zum Festausklang werden am Abend zahlreiche Preise, darunter eine Reise und 50 Liter Auer Bier, verlost.