TSV Rudelzhausen

Schlechtes Wetter tut der Stimmung beim Jubiläumsvolksfest des TSV keinen Abbruch

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom  10. Mai 2005

Rudelzhausen (voh). Vom Wetter absolut nicht verwöhnt wurde der TSV Rudelzhausen bei seinem Jubiläumsvolksfest, das gestern zu später Stunde zu Ende ging. Nasskalt war es insbesondere ab Freitag und wiederholte heftige Regengüsse verwandel­ten die Festwiese, die eigentlich als Parkplatz dienen sollte, in eine Schlammwüste. Der Stimmung im Biertempel taten diese Widrigkeiten allerdings keinen Abbruch.

Wichtige Erkenntnis vor allem: Trotz Wind und miesem Wetter blieb auch die 30. Auflage des TSV-Volksfestes ein Publikumsmagnet. Nach dem gelungenen Auftakt am Vatertag (die Hallertauer Zeitung berichtete ausführlich) war das geräumige Festzelt auch am Freiag und Samstag gut gefüllt.

Was wiederum Voraussetzung für gute Stimmung war. Sie wurde am Freitag von der fünfköpfigen Band mit dem Namen „Kniabisla“ angeheizt, wobei der „berühmte Funke“ besonders auf das jüngere Publikum in den vorderen Reihen übersprang
und Boys wie Girls auf Tische und Bänke lockte. Volksfest-Manager Lorenz Heigl konnte durchaus zufrieden sein.  

Ebenso mit dem Samstag, an dem der „Nachmittag der kleinen Preise“ anscheinend immer mehr Freunde findet. Zum Abend hin füllte sich beim „Tag der Vereine, Betriebe und Behörden“ das Festzelt zusehends und freie Tische waren gegen 20 Uhr Mangelware. Dafür gab es reichlich süffiges Auer Bier sowie schmack­hafte Gerichte und Brotzeiten als passende „Unterlage“. Der „Bayern-Express“ lieferte dazu die passende musikalische Unterhaltung. Um 22 Uhr ging „die Party so richtig ab“, allerdings lichteten sich ab 23 Uhr die Reihen zusehends.

Alois Bauer (mitte) war der große Gewinner bei der Verlosung. Glücksfee Ingrid Schickaneder zog das Los, das ihm den Motorroller bescherte. 

Letzter Höhepunkt des 30. Volks­festes war die Verlosung hochkaräti­ger Preise am Sonntagabend, Hauptgewinn war ein nagelneuer Motorroller, der an den vier Festtagen neben der Bühne zur Schau gestellt war und dafür sorgte, dass die Lose weggin­gen wie die warmen Semmeln. Dass er „einige Euro“ investiert hat, sollte sich für Alois Bauer aus Niederhinzing doppelt auszahlen.

Schon am Samstag war er der Glückspilz, als er den ersten Preis in Form einer Digitalkamera mit nach Hause nehmen konnte. Natürlich war es für ihn Pflicht, auch am Sonntag bis 22 Uhr auszuharren.

Glücksfee spielte Bürgermeister-Gattin Ingrid Schickaneder – und bewies ein glück­liches Händchen. Blau war das Los und es trug die Nummer 13670, auf das der Hauptpreis entfallen sollte. Und wer marschierte schnurstracks zur Bühne: Alois Bauer. Verlosungs-Chef Konrad Weiher gratulierte ihm zum neuerlichen Coup und über­reichte die Fahrzeugpapiere.

Danach leerte sich das Bierzelt allerdings rasch. Ob das daran lag, dass die Rudelzhausener nach vier an­strengenden Festtagen etwas schwächelten, oder aber an der Lautstärke der Band „High Fly“, sei dahingestellt. Auf alle Fälle ist das Jubiläumsvolksfest trotz des miesen Wetters erfolgreich und ohne größere Vorkommnisse verlaufen.

Sie dürfen mit dem Verlauf des Jubiläums-Volksfestes zufrieden sein: Schirmherr Otto Wiesheu, Fest-Manager Lorenz Heigl, Initiator Karl Schapfl, Baron Michael Beck von Peccoz, TSV-Chef Günther Dumsky und Hopfenkönigin Monika Berger (von links).