TSV Rudelzhausen

Würdigung für Fleiß, Ausdauer und Verzicht: „Sportler haben Vorbildfunktion für alle“

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom  14. März 2002

Landrat Manfred Pointner ehrt zahlreiche Aktive und Funktionäre – TSV-Kämpfer dabei

Rudelzhausen/Freising. Am Montag fand im Landratsamt die Sportlerehrung des Landkreises für das Jahr 2001 statt. Zahlreiche Sportler unterschiedlichster Diszi­plinen, vom bayerischen Meister bis hin zum Weltmeister, sowie langjährige verdiente Funktionäre wurden ausgezeichnet. 

Mit dabei auch drei erfolgreiche Kämpfer der Taekwondo-Abteilung des TSV Rudelzhausen/Tegernbach. Landrat Manfred Pointner ehrte den Deut­schen Juniorenmeister Jonas Hönnebeck, die internationale Deutsche Vize-Meisterin Andrea Heinrich und Florian Vogel, der bundesweit Dritter wurde. 

Aus dem Raum Moosburg waren unter anderem die Vizeweltmeiste­rinnen mit der 4 x 100 Meter-Staffel, Gabi und Birgit Rockmeier aus Aich, der deutsche Judo-Vizemeister Rainer Zistl (Moosburg), der deutsche Vizemeister mit dem Vorderlader-Perkussionsgewehr, Helmut Eberl­ein, und der bayerische Meister Josef Neumayr (beide FSG Moosburg), das Kadermitglied der Springreiter Mar­kus Mang (Langenbach), der deutsche Junioren-Meister Moritz Tüll­mann und der bayerische Junioren­meister Markus Lechner (beide Wurftauben-Club Haag) und der 3. deut­sche A-Jugend-Mannschaftsmeister vom Moosburger Kegelverein vertre­ten. Helmut Stockmeier (SG Marchenbach) wurde für 30 Jahre im Amt des Schützenmeisters ausgezeichnet.

Nach einleitenden Klängen der Schülercombo des Camerloher-Gymnasiums hieß Landrat Manfred Pointner zahlreiche Sportler, Funktionäre und Kommunalpolitiker will­kommen. Wegen der tragischen Er­eignisse vom 19. Februar war der Ehrenabend verschoben worden. Dies führte dazu, dass einige Sportler am Montag nicht anwesend sein konnten. 

Auch die erfolgreichen Taekwondo-Kämpfer des TSV Rudelzhausen/Tegernbach, Jonas Hönnebeck, Andrea Heinrich und Florian Vogel wurden bei der Landkreis-Sportlerehrung ausgezeichnet.

Landrat Manfred Pointner sagte, man habe die Olympischen Spiele von Salt Lake City noch in bester Erinnerung. Es habe einzigartige Bil­der von Sportlern und deren Leistungen zu sehen gegeben, auch wenn das leidliche Thema Doping wieder eine Rolle spielte.

Sport habe nach wie vor einen hohen Stellenwert, so Pointner. Das Interesse am Sport sei ungebrochen, deshalb sei der Sport auch ein Wirt­schaftsfaktor. So würde ein neues Münchner Fußballstadion ohne Welt­meisterschaft sicher nicht so schnell in Planung gehen. Man dürfe aber nie aus den Augen verlieren, dass der einzelne Sportler im Mittelpunkt ste­hen müsse. Ausgangspunkt für den Spitzensport sei der Breitensport. So sei die Bedeutung der Sportvereine im Landkreis extrem wichtig.

Bei den Sportlern seien Kameradschaft, Teamgeist, Disziplin, Wir-Gefühl, aber auch Verzicht, Fleiß und Ausdauer gefragt. „Die Spitzensportler, die hier ausgezeichnet werden, haben eine Vorbildfunktion, die weit über den Sport hinausreicht“, betonte der Landrat. Dies gelte insbesondere für den Sport im Behindertenbereich.Die Sportler seien es, die den Landkreis nach außen gut vertreten und ihn bekannt machen.  

Pointner sagte, er sei stolz auf diese Sportler und danke ihnen wie den Funktionären für deren Leistungen. Vereinsvorstände, Trainer und Betreuer trügen eine große Verantwortung. Die Vereine im Landkreis seien in ihrer Größe teilweise durchaus mit Unternehmen zu vergleichen und so zu führen. So gelte allen, die gemeinsam zum Erfolg beitragen, ein besonderer Dank.

Anschließend verlas Pressesprecher Erwin Lanzendorfer die zu ehrenden Sportler und Funktionäre, während Landrat Manfred Pointner gemeinsam mit BLSV-Kreisvorsitzendem Alfons Einweck die Ehrungen vornahm. Zum Abschluß nutzte Alfons Einweck die Gelegenheit dem Landrat seinen Dank auszusprechen. Mit Manfred Pointner habe man einen ehemaligen aktiven Sportler und Vereinsvorsitzenden, der immer ein offenes Ohr für die Sportler habe.