TSV Rudelzhausen

Allabendlich guter Besuch: Wetter-Mix optimal für TSV-Volksfest

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom 25. Mai 2009

Es passt an vier Festtagen – Kleinere Probleme nur auf sumpfiger Festwiese

Von Erich Vohburger

Rudelzhausen. Ähnlich erfolgreich wie der Auftakt am Donnerstag verliefen auch die weiteren Tage des 34. TSV-Volksfestes, das gestern Abend zu Ende ging. Über schwachen Besuch konnten die Veranstalter beileibe nicht klagen und dass Petrus einen Wetter-Mix parat hatte, darüber jammerten höchstens die Autofahrer, die auf der schlammigen Festwiese zeitweise Probleme mit dem Vorwärtskommen hatten. Weitgehend zufrieden waren auch die Schausteller.

Den Betreibern der Buden und Fahrgeschäfte gefiel es zwar nicht sonderlich, dass es gestern Vormittag leicht regnete und deshalb die Kundschaft weitgehend ausblieb, dem TSV indes konnte es nur recht sein, dass kein Bade- bzw. Grillwetter herrschte. Dementsprechend gut war der Besuch im Biertempel. Randvoll war das Zelt bereits beim Mittagstisch. Am Abend zuvor das gleiche Bild: „Tag der Betriebe, Vereine und Behörden“ war da angesagt – und die Chefs ließen sich nicht zweimal bitten, ihr Personal auszuführen und gemeinsam mit ihm beim Volksfest gemütliche Stunden zu verbringen. Die Bewirtung passte und die musikalische Umrahmung ebenso. Zuständig für die Unterhaltung waren „D‘ Ruhmannsfeldner“, und die Mannen von der Oktoberfestkapelle um Heinz Müller verstanden es, ihr Publikum den ganzen Abend lang auf „Betriebstemperatur“ zu halten.

Nicht ganz so hoch ging es ein paar Stunden zuvor beim „Nachmittag der kleinen Preise“ her, immerhin aber lockten Bier und Schmankerl zu „Tarifen wie zu Großmutters Zeiten“ etliche Besucher frühzeitig zum Volksfest. Nicht wenige von ihnen blieben gerne länger sitzen.

Am Freitagabend war das anders. Da hielt es das überwiegend junge Publikum nicht lange auf seinen Plätzen, als „Die Könige“ aufspielten und rasch den richtigen Dreh zur Zuhörerschar im gut gefüllten Festzelt gefunden hatten. Deutlich vor 22 Uhr hatte es die Showband geschafft, die Gäste in den vorderen Reihen auf Tische und Bänke zu locken – und diese Hochstimmung sollte bis Mitternacht anhalten.

Dass sich danach das Geschehen mehr und mehr in Richtung Bar verlagerte und dort weitergefeiert wurde „bis zum Abwinken“, ist auch kein Ausnahmefall mehr beim TSV­Volksfest.

Volles Haus beim „Tag der Betriebe, Vereine und Behörden“ am Samstagabend. Weil Bewirtung und Unterhaltungsabend, blieben die äste gerne im Biertempel.