TSV Rudelzhausen

Zweiter Anlauf beim TSV erfolgreich: Günther Dumsky löst Franz Nadler ab

Bericht aus der Hallertauer Zeitung vom  11. November 2002

Ehemaliger Jugendtrainer übernimmt Ruder – Bewährtes Führungsteam bleibt im Amt

Rudelzhausen (hai). Im zweiten Anlauf hat es dann doch geklappt: Der TSV kann wieder eine vollständige Vorstandschaft präsentieren. Mit einem großen Vertrauensbeweis wählten 61 anwesende Mitglieder am Freitag im Sportheim bei der zweiten Versammlung innerhalb von drei Wochen Günther Dumsky zum neuen Vereinsvorsitzenden. Zur Seite steht dem neuen TSV-Chef in den kommenden zwei Jahren eine eingespielte Führungsmannschaft.

Diese soll dem Nachfolger von Franz Nadler auch in der schwierigen Anfangszeit über die Eingewöhnungsprobleme hinweghelfen. Die „Verbundenheit zum Verein“ war für den 44-jährigen gebürtigen Oberfranken ausschlaggebend, sich für das Spitzenamt zur Verfügung zu stellen. Seit 16 Jahren lebt Dumsky in Rudelzhausen, Mitglied beim TSV ist er seit 1995. Von 1994 an war Dumsky bereits sieben Jahre als Jugendtrainer in der Fußball-Abteilung tätig. Nachdem er sein Traineramt abgegeben hatte, wollte er sich aber erneut für den Verein engagieren. Mit dem Gedanken, dabei sogar das höchste Amt zu übernehmen, habe er aber erst seit der geplatzten Neuwahl vor drei Wochen gespielt, nachdem die bisherige Vorstandschaft auf ihn zugekommen sei, erklärte Dumsky.

Die neue Vorstandschaft:
 Peter Geier, Birgit Riester, Günther Dumsky und Robert Missauer

Nur einen kurzen „Arbeitseinsatz“ musste Wahlleiter Hermann Klement leisten, als es um die Bestimmung der neuen Führungsmannschaft ging. Dass „erneut einige Gespräche geführt wurden und uns diese auch gelungen sind“, hatte der scheidende Vorsitzende Franz Nadler vor der Wahl bereits angekündigt. Einen optimalen Start bescherten die 61 Mitglieder ihrem neuen Vorsitzenden, die volle Zustimmung erfuhr Günther Dumsky, der ohne Gegenkandidaten blieb. Nahezu keine Veränderungen gab es bei der Wahl der weiteren Führungsämter Robert Missauer bleibt zweiter Vorsitzender, Birgit Riester behält das Amt die Schriftführerin. Die Finanzen verwaltet weiterhin Peter Geier. Lediglich der Posten des stellvertretenden Kassiers wurde neu besetzt, Alois Winkler löst Johann Hainzinger ab.

 Das ihm erwiesene Vertrauen wollte der neu gewählte Vorsitzende sogleich zurückgeben. Auf „eine eingespielte Führungsmannschaft“ zähle er, „offen und ehrlich“ solle man im Verein und auch in der Zusammenarbeit mit dem SC Tegernbach umgehen, wünschte sich Günther Dumsky. „Dann werden wir die nächsten Jahre gut hinkriegen. Der Verein hat Zukunft, vor allem mit der Jugendarbeit, die geleistet wird,“ ist Dumsky optimistisch.

Erleichtert darüber, dass seine Nachfolge endlich geregelt war, zeigte sich auch Franz Nadler. „Sehr viel Spaß gemacht“ habe ihm die Arbeit im Verein, wollte Nadler noch einmal betonen, „auch wenn es zwischendurch mal Prügel gegeben hat“. Zwar sei er nach insgesamt acht Jahren Engagement als, Abteilungsleiter, zweiter und schließlich erster Vorsitzender nun aus der Vorstandschaft ausgeschieden. Den Wunsch, den Robert Missauer bei Nadlers Verabschiedung äußerte, will der ehemalige Vorsitzende aber erfüllen: „Dabeibleiben und auch weiterhin den Verein unterstützen“.