TSV Rudelzhausen

Aus dem „Kiosk“ wird ein schmuckes Sportheim

Bericht aus der Süddeutschen Zeitung vom … November 2001

Ein gelungenes Gemeinschaftswerk hat der TSV Rudelzhausen eingeweiht. Aus dem früheren „Kiosk“ im Sportheim ist durch einen 38 Quadratmeter großen Anbau ein Schmuckkästchen entstanden, in dem sich die Sportler und Besucher wohlfühlen können. Pfarrer Georg Weinzierl, der die Segnung vornahm, lobte dann auch den Zusammenhalt, den die zahlreichen Helfer bei der Errichtung des Bauwerks gezeigt hätten: „Davon lebt eine Gemeinschaft.“ 

In weniger als fünf Monaten haben Fußballabteilungsleiter Werner Rauscher und weitere 36 Aktive fast sämtliche Bauarbeiten in Eigenleistung erledigt. Dadurch und durch die großzügige Unterstützung einiger Firmen ließ sich der Kostenaufwand auf etwa 80.000 Mark begrenzen. Rauscher der im übrigen mit 313 Arbeitsstunden selbst den Löwenanteil an der Eigenleistung von rund 1.200 Stunden beisteuerte, dankte allen Helfern. Nötig geworden war die Baumaßnahme, wie der TSV-Vorsitzende Franz Nadler in Erinnerung rief, zum einen wegen der beengten Platzverhältnisse und zum anderen, weil die Heizungsanlage erneuert werden musste. „Endlich verfügen wir über einen Aufenthaltsraum, in dem auch Sitzungen oder Schulungen durchgeführt werden können.“ Nadler dankte den fleißigen Mitarbeitern – neben dem Fußballabteilungsleiter waren Josef Rauscher sen. und Georg Gleichauf besonders aktiv – mit kleinen Geschenken.